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Aktuelles

Zeitschrift "AKADEMIE"

Die Zeitschrift "AKADEMIE" erscheint mit vier Ausgaben im Jahr und hat derzeit eine Auflage von 15.000 Exemplaren. Sie wendet sich an Fach- und Führungskräfte in Verwaltung und Wirtschaft. Herausgeber sind der Bundesverband Deutscher Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademien e. V. und der Bund der Diplominhaber der Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademien - Bundesverband e. V. Die "AKADEMIE" wurde 1955 erstmalig herausgegeben.

Die "AKADEMIE" kostet im Jahresbezug 11,00 Euro, das Einzelheft 3,08 Euro (inkl. MwSt. und Porto). Sie erscheint im Bochumer Verlag Schürmann + Klagges (www.skala.de).

Die Zeitschrift kann per E-Mail bestellt werden: droege@skala.de



Ausgabe 2/2010 vom 18.06.2010

Rekrutierung

Fußball-Star Franck Ribery verlängerte kürzlich seinen Vertrag mit Bayern München bis 2015. Diese spektakuläre Personalie machte Schlagzeilen - und neugierig darauf, wie die Personalpolitik professioneller Fußballvereine ist. Prof. Dr. Jörn Littkemann und Prof. Dr. Klaus Schulte beleuchten, welche Möglichkeiten und Grenzen dabei klassische qualitative Planungsinstrumente haben. Dafür analysierten sie verschiedene Instrumente wie Lebenszyklus-/ Karrierephasenkonzept, Personal-Portfolio, Projektstrukturplan, Aufgaben- und Ablaufanalyse oder Stellenbeschreibungen und zeigen organisatorische Gestaltungs- und Handlungsempfehlungen für professionelle Fußballvereine auf.

Controlling

Controlling ist in der Wirtschaftspraxis und in der Wissenschaft gleichermaßen verbreitet und etabliert. Was jedoch darunter verstanden wird bzw. was darunter zu verstehen ist, darüber gehen die Meinungen weit auseinander. Einen Überblick über diesbezügliche Ansichten bietet Dipl.-Kfm. (Int.) Björn Baltzer an. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Unternehmensführung & Controlling der Universität Bamberg und Dozent an der VWA Nürnberg.

Armut

Armut. Darunter versteht man im Allgemeinen soziale Benachteiligung, einen Mangel an materiellen Gütern, Dienstleistungen. Was aber ist Armut aus Sicht eines Wissenschaftlers, eines Ökonomen? Kann man sie messen? Und wie geht das? Prof. Dr. Rupert Windisch nähert sich diesen Fragen. Seine Betrachtungen schließen an seinen Beitrag in der vorherigen Ausgabe an, bei dem es um Gerechtigkeit der Einkommens- und Vermögensverteilung auf Haushalte bzw. Personen ging.

Karrieren

Torsten Fritz. Einer, der auszog, sich Wissen anzueignen. Und seither dafür sorgt, dass andere dazu kommen. Der Geschäftsführer der VWA Cottbus könnte für Mark Twains Maxime stehen: „Bildung ist das, was übrig bleibt, wenn der letzte Dollar weg ist.“ Er ist der Optimist, sieht Chancen und vertut keine Zeit, Risiken auszumalen. Fritz lebt überzeugend den VWA-Gedanken. „Ich habe noch viel vor“, sagt er am Ende seines ersten Jahrzehnts in der VWA-Familie.



Ausgabe 1/2010 vom 24.03.2010

Kleinkredite

Weltweit 2,8 Milliarden Menschen sind arm, leben von weniger als zwei US-Dollar pro Tag. Davon sind 500 Millionen wirtschaftlich aktiv, die als sogenannte „Microentrepreneurs“ versuchen, ihre Einkünfte zu verbessern. Sie haben einen speziellen Bedarf an Finanzdienstleistungen, einem ganzen System, das als „Microfinance“ bezeichnet wird. Prof. Dr. Henry Schäfer gibt tieferen Einblick in diese eigene Welt von Krediten, Sparmodellen, Kapitaltransfers und Versicherungen.

Kriterien

Gerechtigkeit ist eine kaum messbare Größe. Fragen der Einkommens- und Vermögensverteilung auf Haushalte bzw. Personen genießen deshalb große politische wie auch empirische Aufmerksamkeit. Prof. Dr. Rupert Windischs Beitrag vermittelt grundlegende Kenntnisse, wie die Ungleichheit einer Einkommensverteilung im Vergleich zur Ungleichheit einer anderen Einkommensverteilung gemessen werden kann.

Kontroversen

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) machte 2008 im 2. Nationalen Bildungsbericht den Ausbau des Bildungssektors zur zentralen politischen Aufgabe der nächsten Jahre: „Wir müssen die Bildungsrepublik Deutschland werden.“ Ein Jahr später mussten vor der Bundestagswahl die Fraktionen im Deutschen Bundestag bildungspolitischen Klartext reden (Heft 3/2009). Jetzt folgt eine alternativ-kontroverse Bestandsaufnahme nach einem halben Jahr Schwarz-Gelb.

Karrieren

Der Fall „Strauß & Wolf“ zeigt, was wird, wenn die VWA Koblenz und die MKB Bank Koblenz Unternehmensgründern besondere „Starthilfe“ geben. Die ist zwar kostenlos, aber keinesfalls umsonst. Beides keine heurigen Hasen, wagten sie ausgerechnet in Zeiten der Krise ein radikales Experiment und den Neubeginn, erkundeten Neuland – ohne Netz und doppelten Boden. Und trafen Vorsorge, dass dem Start als Existenzgründer keine Bauchlandung folgt.



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