VWA Bundesverband Deutscher Verwaltungs- und Wirtschaftakademie Logo

VWA-Organisation

Mitgliedsakademien

VWA 1907-20071907 führten die Stadt Essen und die Industrie- und Handelskammer zu Essen erstmals für Kaufleute "Akademische Kurse für Handelswissenschaften und Allgemeine Fortbildung" durch. Gefragt war berufsbegleitende Weiterbildung als Beitrag zur Praktikerfortbildung im Kaufmannsgewerbe. Nach dem Ersten Weltkrieg war es notwendig, auch die Beamten der Verwaltungen fortzubilden und dies möglichst abends.

Daraus entwickelte sich die Idee, für diese Art der Fortbildung eigenständige Akademien einzurichten.

Die erste dieser Art wurde am 14. Oktober 1919 in der Berliner Universität feierlich eröffnet - die Verwaltungsakademie Berlin. Weitere Gründungen erfolgten deutschlandweit.

1950 riefen die Akademien einen Interessenverband ins Leben - den Bundesverband Deutscher Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademien e. V. (VWA).

Nach 1990 etablierte sich die VWA-Organisation auch wieder in den neuen Ländern.

Heute sind Akademien an über 100 Standorten aktiv, an denen sich jährlich 20.000 Studierende einschreiben. Mehr als 180.000 Absolventen schlossen seit 1950 ein Akademie-Studium erfolgreich ab.

Die Mitgliedsakademien werden in der Regel von Industrie- und Handelskammern, Unternehmensverbänden, Gemeinden oder Gemeindeverbänden und teilweise Ländern getragen. Private Unternehmen und Verbände engagieren sich in einzelnen Fällen ebenfalls. Die Trägerschaft ist immer auf öffentlich-rechtliche und/oder gemeinnützige Einrichtungen zurückzuführen.

Den Mitgliedsakademien steht ein Akademieleiter vor - oft der IHK-Präsident, Oberbürgermeister oder der Regierungspräsident. Die wissenschaftliche Leitung liegt in der Regel in der Hand eines Universitätsprofessors. Ein Geschäftsführer verantwortet die laufenden Geschäfte.

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