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Zeitschrift AKADEMIE 4-2016

Persönlichkeit und berufliche Bewährung in der Fachlaufbahn

Die Auswahl geeigneter Fach- und Führungskräfte steht auf der Prioritätenliste von Personalabteilungen weit oben. Doch welche Persönlichkeitsmerkmale sind besonders vielversprechend für Fach-, Führungs-, Vertriebs- oder Projektlaufbahnen? Dafür braucht man Daten zur Persönlichkeit und hinsichtlich der Kriterien beruflicher Bewährung (z. B. Zielerreichung oder Zufriedenheit) der Zielgruppe. Auf deren Basis lassen sich dann Anforderungsprofile erstellen, wie die Studie von Jens Nachtwei, Peter Reisch, Diana Reuter und Sebastian Uedelhoven zeigt. Aus 18 VWAen nahmen daran 1.012 Fachkräfte teil, die bundesweit in 300 Organisationen arbeiteten.

Acht Schritte zum Erfolg (II)

Wie schreibt man eine gute wissenschaftliche Arbeit? Von der Idee bis zur Abgabe der Arbeit haben Tobias Kollmann, Andreas Kuckertz und Christoph Stöckmann acht grundsätzliche Schritte selektiert und sie leicht verständlich, nachvollziehbar und mit kurzen, praktischen Erläuterungen versehen. Teil 1 ihrer kompakten Darlegung stand in Heft 3-2016. Hier nun der Schluss.

Mehr als „der Markt macht‘s schon“

Der Essay von Alfred Kötzle befasst sich mit dem emotional aufgeladenen Begriff  „Neoliberalismus“. Er rekapituliert dessen Interpretation in Boulevardpresse und Talkshows, beleuchtet wirtschaftswissenschaftlich, wie sich das Verständnis einer liberalen und neoliberalen Wirtschaftsordnung in unterschiedlichen Facetten entwickelt hat und zeigt letztlich auch Grenzüberschreitungen liberaler Ökonomen auf.

Mathematik und soziales Verhalten

Lange Zeit galt die mathematische Modellierung sozialer Systeme und Dynamiken als Science Fiction. Doch menschliches Verhalten berechnen und damit beeinflussen zu können, ist auf dem besten Weg, Realität zu werden. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) entwickeln die passenden Werkzeuge dafür, wie Massimo Fornasier in seinem Beitrag darstellt.


Zeitschrift AKADEMIE 3-2016

Acht Schritte zum Erfolg (I)

Wer im Studium eine wissenschaftliche Arbeit schreibt, muss sich nicht nur mit seinem Thema, sondern auch mit den Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens vertraut machen. Von der eigentlichen Idee bis zur Abgabe der Arbeit sind acht grundsätzliche Schritte zu durchlaufen. Tobias Kollmann, Andreas Kuckertz und Christoph Stöckmann haben sie selektiert, leicht verständlich, nachvollziehbar und mit kurzen, praktischen Erläuterungen versehen. Für die AKAKDEMIE haben sie ihr Buchmanuskript verdichtet. Teil 1 ihrer kompakten Darlegung findet sich in dieser Ausgabe. Teil 2 und der Schluss erscheinen in der „Weihnachts“-Edition, in Heft 4-2016.

Safe Harbor ist tot...

Safe Harbor, Datenschutzgrundverordnung, Cookies – der Datenschutz ist präsent wie nie. Das Safe-Harbor-Urteil des Europäischen Gerichtshofs überraschte selbst Datenschutzexperten, führte zu gewisser Rechtsunsicherheit – nicht nur bei weltweit tätigen Konzernen. Betroffen sind alle, die Datentransfers in die oder via USA brauchen. Diana Ettig führt kenntnisreich und verständlich durch die Materie.

Marketing als Wissenschaft

„VWA auf dem Weg in  die Zukunft?!“ – so der Titel des Impulsreferats beim VWA-Forum der Jahreshauptversammlung. Es hält Cornelia Zanger, die die Professur für Marketing und Handelsbetriebslehre an der TU Chemnitz innehat und Dozentin der Sächsischen VWA ist. Im Gespräch mit der VWA-Geschäftsführerin Silke Clauß und Anja K. Janke (Personal und Organisation) führt sie in dieses Thema ein.

Sie ist die Jubiläums-Absolventin

Jennifer Färber, Jahrgang 1989. Geboren in Donauwörth, lebt und arbeitet sie in Augsburg. Ihr wurde eine besondere Ehre zuteil: Die Bankkauffrau schloss jetzt ihr Studium zur Betriebswirtin (VWA) ab. Das machte sie zur 230.000. Absolventin seit Gründung des Bundesverbandes 1950. Die Jubiläums-Absolventin Jennifer Färber – hier kurz porträtiert – ist Ehrengast zur Jahreshauptversammlung.


Zeitschrift AKADEMIE 2-2016

Beschäftigung in der Daseinsvorsorge

Soziale Marktwirtschaft als Zivilisationsprojekt: Das Soziale sei nicht Achilles-Ferse, sondern deren Funktionsvoraussetzung, sagt Frank Schulz-Nieswandt. Es sei nicht nur Sozialschutzleistungsquote, sondern auch Daseinsvorsorge mit dazu notwendiger Unternehmenstypenvielfalt. Das Soziale bestehe zudem in der Ethik einer Stakeholder-Governance nachhaltiger Unternehmenspolitik angesichts sozialer Kosten des Handelns. Es bestehe darin, in der Bildung des menschlichen Humanvermögens eine Win-win-Situation zu schaffen, umfasse dabei die unternehmerische Wettbewerbsfähigkeit, die volkswirtschaftliche Performanz und die personale Daseinsqualität durch Persönlichkeitswachstum.

Per Algorithmus automatisch klug?

„Bildung 4.0“. Für Ralf Lankau nicht nur einen missverständliche Floskel. Vielmehr sieht er darin das Bestreben einer „systematischen Dehumanisierung von Lehr- und Lernprozessen durch Digitalisierung und Automatisierungs-(technik)“. Er ist sicher: Kein Mensch lerne digital. Es gebe auch keinen digitalen Unterricht. Digitalisier- und medialisierbar seien nur Inhalte (Texte, Bilder, Grafiken), keine Lernprozesse.

Potenzialanalyse im Personalmanagement

Fehlbesetzungen von Stellen für Fach- und Führungskräfte kosten Geld und Nerven. Sie zu vermeiden, ist ein Wettbewerbsfaktor für Unternehmen und Verwaltungen. Jens Nachtwei zeigt, was die Personalpsychologie leisten kann, um Potenzialanalysen über das Niveau von Bauchentscheidungen zu heben. Damit Personalauswahl und -entwicklung als zentrale Elemente des Personalmanagements funktionieren.

Löwenstark und selbstbewusst

Leo Reichels VWA-Studium ist länger her. Das von Sebastian Wendt dauert fort. Der eine ist nun verdienter VWA-Aktivist, leitet seit 25 Jahren die VWA-Zweigakademie Hof. Der andere hat bald seinen Master in der Tasche und peilt jetzt die Promotion an. Beider berufliche und private Entwicklung prägte die Erfahrung „VWA“. Ihre Karrie ren stehen stellvertretend für die Chancen, die eine solche Bekanntschaft bietet.


Ausgabe 1-2016

Wirtschaftlichkeit – Organisationsprinzip der öffentlichen Verwaltung (II)

Die Ökonomisierung erreicht öffentliches Recht und Politik. Die grundgesetzliche Schuldenbremse machte Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit zu zentralen Leitmotiven der Politik, primären Zielen von Verwaltungsreformen. Auch das Verwaltungsrecht wird berührt: Beispiele sind das Vergabe- und das Sozialversicherungsrecht, der Handel mit Verschmutzungszertifikaten im Immissionsschutzrecht, die Versteigerung von Telekommunikationslizenzen oder die wirtschaftliche Verwendung staatlich vorgehaltener Informationen. Utz Schlieskys Beispiele belegen, dass „Wirtschaftlichkeit“ über die bekannte haushaltsrechtliche Verankerung für Bund, Länder und Kommunen hinausgeht (Teil 2 und Schluss).

Coaching sichert den Erfolg

„Lean Sigma“ als strategischer Managementansatz kann Unternehmensprozesse optimieren, die Produktqualität verbessern und Kunden begeistern, so Markus H. Dahm und Michael Hegelbach. Prozesskosten würden sich mindern. Die Kundenorientierung nehme zu. „Lean Sigma“-Implementierung erfordere aber die Anwendung einer komplexen und umfassenden Methodik, die sie erläutern.   

Die, die Elternträume wahr machen

Generation Y & Z, die nach 1980 bzw. Mitte der 1990er-Jahre Geborenen, erobern die (Arbeits-)Welt. Ihre Einstellung zu sich selbst und ihr Zugang zum Beruf komme den Entwicklungen der Arbeitswelt entgegen, schreibt Elisabeth Hoffmann. Für Y & Z sei Lifelong-Learning keine Idee aus der Yoga-Fibel, sondern ein Muss, Teamarbeit und flache Hierarchien in und Work-Life-Balance Maß der Dinge.       

Neue Vorstände stellen sich vor

Bernhard Bramlage ist Landrat des Landkreises Leer, Akademieleiter der VWA und stellvertretender Vorsitzender der BAO Leer. Jörn Littkemann lehrt an der FernUniversität Hagen und ist Studienleiter der VWA Arnsberg. Beide sind neue Mitglieder im Vorstand des Bundesverbandes. Was sie sich für die Gremienarbeit vorgenommen haben, erläutern sie im AKADEMIE-Kompaktinterview.


Ausgabe 4-2015

Wirtschaftlichkeit – Organisationsprinzip der öffentlichen Verwaltung (I)

Die Ökonomisierung erreicht das öffentliche Recht und die Politik. Mit der Schuldenbremse (Art. 109 Abs. 3 GG) wurden Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit zentrale Leitmotive der Politik, primäre Ziele von Verwaltungsreformen, ziehen verstärkt ins Verwaltungsrecht ein. Beispiele sind das Vergabe- und das Sozialversicherungsrecht, der Handel mit Verschmutzungszertifikaten im Immissionsschutzrecht, die Versteigerung von Telekommunikationslizenzen oder die wirtschaftliche Verwendung staatlich vorgehaltener Informationen. An etlichen Beispielen belegt Utz Schliesky, dass der Topos Wirtschaftlichkeit über die bekannte haushaltsrechtliche Verankerung für Bund, Länder und Kommunen hinausgeht. 

 

Wechsel der Organisationsmodelle

Organisationsmodelle, die ihren Ursprung in der funktionalen Aufbauorientierung und tayloristischen Arbeitsteilung  haben, sind heutigen Anforderungen des globalisierten Wettbewerbes kaum gewachsen. Deshalb sollte die Wertschöpfung nach einer prozessorientierten Logik ausgerichtet werden. Worauf es dabei ankommt, erläutern die Autoren Markus H. Dahm, Jörn B. Heyenrath und Aaron D. Brückner.

 

Mit (An-)Reizen nicht geizen

Mitarbeiter zu motivieren, ist ein entscheidender Erfolgsfaktor für die Modernisierung des öffentlichen Sektors. Lara-Jasmin Huber und Peter H. Niederelz zeigen, dass auch der öffentliche Dienst nur erfolgreich sein kann, wenn er qualifiziertes UND motiviertes Personal an den richtigen Stellen hat. Wie in der Wirtschaft sind es letztlich die Mitarbeiter, die über den Erfolg des Verwaltungshandelns entscheiden.

 

„Das begann in Frankfurt an der Oder“

Novum bei der Jahreshauptversammlung des Bundesverbandes: Das VWA-Forum unter dem Motto „VWA – attraktiv genug für die Zukunft?“ bestimmte den Standort. Da- bei spielte die „Generation Z“ eine Rolle. Im Expertendiskurs wurden Erfahrungen aus der Praxis mit dem VWA-Alltag abgeglichen. Ein Ergebnis: Eine neue Ortsbestimmung im Koordinatensystem der Bildung ist unumgänglich.

 


Ausgabe 3-2015

Jedes Miteinander ist Thema der Soziologie

Unternehmen sind nicht nur rationale, auf Effizienz und Effektivität angelegte Organisationen, sondern auch Systeme sozialer Beziehungen. Menschen im Betrieb kooperieren, reagieren auf Rollenerwartungen, erleben Führungssituationen, Konflikte und bringen ihre sozio­emotionalen Bedürfnisse ein. Parallel zu den vorgegebenen „harten“ Strukturen der Arbeitszuweisungen, Hierarchien und anderen Regelungen existieren daher immer auch „emergente“ Kontakte und Beziehungen. Diese instrumentalen und sozio­emotionalen Aspekte von Kooperation und Kommunikation bilden das Gesamtsystem „Unternehmen“ – mit spezifischen Anforderungen an das Management, die Wolfram Breger erläutert.
 

Das Feld der Bildungsmärkte bestellen

Ralf Lankau reagiert auf Beiträge über „digitales Lernen“ und MOOCs (Massive Open Online Courses) in der AKADEMIE ­Ausgabe 2­2015. Seine Kritik: Statt Analyse und Faktenvermittlung gebe es oft   Meinungsformung und Suggestion. Noten, Credits und Urkunde gegen Geld hätten mit einem „Studium“ so viel zu tun wie Fast Food mit gehobener Gastronomie und Esskultur. Vielmehr gehe es nur um Märkte, nicht Bildung.

 

(Noch) bessere Entscheidungen treffen

Entscheidungen im Alltag erfolgen meist nach Mustern. Die Verhaltensökonomie erklärt Ursachen fehlerhafter Entscheidungen und gibt überraschend praxistaugliche Empfehlungen, um solche Muster zu erkennen. Für den Praktiker erweist sich die Auseinandersetzung mit Entscheidungsfallen   nicht nur als sehr nutzbringendes, sondern auch oftmals unterhaltsames und amüsantes Unterfangen, wie Hartmut Walz zeigt.

 

„POTTject5“ begeistert Profis

Arbeiten, studieren und ein professionelles Marketing­ und Kommunikationskonzept erstellen, das Experten der Branche staunen lässt? Fünf Studierende der VWA Bochum schafften das mit ihrer Projektarbeit für ihren Ökonomen­Abschluss. Für die Ruhr Tourismus GmbH erstellten sie ein visuell und inhaltlich professionelles Konzept, um den Rad­Tourismus im  Ruhrgebiet zu pushen. Jetzt wird die Umsetzung entschieden.

 


Ausgabe 2-2015

Von den „Feynman Lectures“ zu MOOCs 

Lange vor der „Erfindung“ des Internets gab es die ersten MOOCs – „Massive Open Online Courses“. Das meint zumindest Malte Persike, der sich in seinem Beitrag mit dieser speziellen Form der Online-Lehre befasst. Ur-Vater aller MOOCs wäre demnach der Physiker und spätere Nobelpreisträger Richard Feynman. Er hatte 1964 sieben Vorlesungen über grundlegende Gesetze der Physik an der Cornell University gehalten, die die BBC aufzeichnete und im Wissenschaftsprogramm des Senders BBC 2 später einem breiten Publikum zugänglich machte. So kamen Theorien über Gravitation und Quantenmechanik in britische Wohnstuben – ein halbes Jahrhundert, bevor MOOCs universitäre Universen eroberten. 
 

IT für Lehre, Lernen und Administration 

Stefan Bieletzke und Heinz Lothar Grob sind überzeugt, dass in ganzheitlichen IT-Systemen „zusammenwächst, was zusammengehört“: Sie plädieren dafür, dass Lehre, Lernen und Administration in einem Informationssystem integriert sein können. Ihre detaillierte Sicht auf ein spannendes Thema zeichnet eine Lösung, die sie vor allem für VWAen aufgrund deren Spezifik für anstrebenswert und praktikabel halten. 

 

Identitätskrise der EU und EZB-Dilemma 

Die Europawahl 2014 sei deutliches Signal der Skepsis der europäischen Völker gegenüber der Idee der europäischen Einigung. Die Debatte um den Weg und die Identität der EU werde härter. Hauptstreitpunkt dabei – die Finanz- und Stabilitätspolitik. Das wirke auf die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB), verschärfe deren Schwierigkeiten. Deshalb schlussfolgert Hans-Herrmann Francke: Die Krise ist zurück. 

 

Blaupause für beste Bewerber 

Die Debeka-Gruppe mit 17.000 Beschäftigten hat bundesweit über 4.500 Standorte. Jährlich bekommen z. B. ca. 1.200 Abiturienten hier ihre berufliche Ausbildung. Ein Potenzial ohnegleichen für die VWAen: Die seit 14 Jahren praktizierte Kooperation der VWA Koblenz mit der Debeka soll nach Willen des Unternehmens nun bundesweit beim Buhlen um die besten Bewerber gemeinsamen Erfolg bringen.

 


Ausgabe 1-2015

Nachhaltigkeits-Reporting

Die Berichterstattung zu umwelt- und gesellschaftsbezogenen Folgen des eigenen Handelns wird für Unternehmen bedeutsamer. Öffentliche Erwartungen, eigene Ansprüche und strategische Überlegungen bringen sie dazu, ökonomische Ziele bewusst und transparent unter Berücksichtigung sozialer und ökologischer Größen zu verfolgen. Auch gesetzliche Regelungen tragen dazu bei. So beschloss die EU für viele Unternehmen ab 500 Mitarbeitern eine Berichtspflicht zu nichtfinanziellen Kennzahlen. Joachim Hentze und Björn Thies stellen Standards für das Nachhaltigkeits-Reporting vor, die ein professionelles Nachhaltigkeits-Management unterstützen und Unternehmen den Einstieg in ein solches erleichtern können.

Die Monte-Carlo-Simulation (II)

Der Wert eines Unternehmens spielt beim Kauf bzw. Verkauf die entscheidende Rolle. Jörn Littkemann, Philipp Reinbacher und Christian Menne erörtern diese Frage aus Käufersicht. Um Unsicherheiten bei der Berechnung zu reduzieren, Risiken und Chancen einzubeziehen, bietet sich eine Monte-Carlo-Simulation an – ein Verfahren aus der Stochastik, basierend auf dem Gesetz der großen Zahlen (Teil II und Schluss).

Bildung – öffentliches und privates Gut

Es gibt öffentliche Güter wie Naturschutz oder Landesverteidigung und private Güter wie Autos, Eigentumswohnungen etc. Außerdem gibt es Güter, die öffentlich sind, aber wie private Güter vermarktet werden können – oder sollten. Zu diesen meritorischen Gütern gehört Bildung. Grundlagen der Bildung sollten, so Peter Eichhorn, staatlich vorgehalten werden, deren Ausformung aber pluralistisch erfolgen.

Heckenschnitt am Dornröschen-Schloss

Ostfrieslands Wirtschaft wächst. Zugleich beutelt vor allem der Weggang der 16- bis 25-Jährigen für Ausbildung, Studium oder Arbeit die Region. In Leer geht man in breiter Front dagegen an – unter Federführung der VWA. Ein neuer „Bildungscampus“ in der Stadtmitte ist geplant, soll jungen Leuten junges Wohnen und junges Leben bieten – dort, wo sie den Grundstein für ihre berufliche Karriere in der Region legen.